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Der Internationale Fernsehformathandel: Akteure, Strategien, Strukturen, Organisationsformen Katja Lantzsch

Der Internationale Fernsehformathandel: Akteure, Strategien, Strukturen, Organisationsformen

Katja Lantzsch

Published February 14th 2008
ISBN : 9783531158587
Paperback
305 pages
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 About the Book 

As an academic field of study, global entertainment does not yet exist. (Blakley 2001: 3) 1.1 Gegenstand und Problemstellung Jeder der acht Vollprogramm-Fernsehsender in Deutschland benotigt taglich 1.440 Minuten Programm ungeachtet allerMoreAs an academic field of study, global entertainment does not yet exist. (Blakley 2001: 3) 1.1 Gegenstand und Problemstellung Jeder der acht Vollprogramm-Fernsehsender in Deutschland benotigt taglich 1.440 Minuten Programm ungeachtet aller Wiederholungen. Die Programm- schaffung und -produktion avanciert somit zu einem bedeutsamen und - spruchsvollen, wissenschaftlich bislang wenig untersuchten Aufgabenfeld des Medienmanagements. Vor allem die Beschaffung und Produktion von Ferns- unterhaltung wird von der wissenschaftlichen Forschung unterdurchschnittlich beachtet, obwohl unterhaltende Medienangebote mehr und mehr zu einem do- nierenden Programmbestandteil werden (vgl. Kruger 2005). Untersucht wird vorrangig die Rezeption von Inhalten: Die Wirkung von Medieninhalten und das Auswahlverhalten der Rezipienten ist standig im Fokus der Wissenschaft. Doch ausgewahlt und wirken kann nur, was produziert wird. Die Strukturen der Fernsehproduktion beeinflussen auch die Inhalte (Schneider 1997: 71). Ausgeblendet bleiben besonders die relevanten Akteure, ihre Strategien und die Strukturen eines bedeutsamen Marktes, dessen Marktergebnisse daruber entscheiden, welche Medienangebote die Gesellschaft rezipiert. Aus diesem Grund ist es notwendig, to explain how the economic dynamics of production structure public discourse by promoting certain cultural forms over others (Golding/Murdock zitiert nach Cottle 2003a: 171). Fur informative Medienangebote, wie zum Beispiel Nachrichten, werden die medialen Produktionsbedingungen vor allem im Rahmen der Journalism- forschung untersucht (vgl. Kubler 2005: 181f). Ansatze, eine breiter definierte Kommunikatorforschung unter Einbeziehung des Sektors der Unterhaltungsp- duktion zu etablieren, haben dort ihren Ursprung (vgl. exemplarisch Altm- pen/Quandt 2002).